Der Weg zu Ihrem Traumkamin
Der Weg zu Ihrem Traumkamin
Wie entsteht denn eigentlich ein Kamin?
Hier möchten wir Ihnen zeigen, wie Schritt für Schritt aus Ideen, Skizzen, Wünschen und Vorstellungen des Kunden ein einzigartiges Meisterstück entsteht. Dazu erhalten Sie einige Informationen zu den verwendeten Materialien.
Das Fundament und die Wandflächen werden aus Brandschutzgründen mit starken Dämmplatten versehen. Nach der Erstellung der Kernbohrung in den Schornstein kann das Rohrfutter eingesetzt und abgedichtet werden.
Der Sockel des Kamins entsteht. Hierfür sollten nur hitzebeständige und idealerweise speichernde Materialen wie Schamotte und Ziegel eingesetzt werden. Porenbetonsteine (Gasbeton) sollten in Warmbereichen von Kaminen und Kachelöfen ausdrücklich nicht verwendet werden! Die porösen Materialen entsprechen nicht dem Stand der Technik und halten den enormen Wärmebelastungen auf Dauer nicht Stand (Zersetzungserscheinungen). Die Verwedung in abgemauerten Kaltbereichen ist dagegen möglich.
Aufgrund der tragenden Eigenschaft des Sockels wurden hier Ziegelsteine verwendet. Außerdem begünstigt die Masse der Ziegelsteine die Wärmespeicherfähigkeit des gesamten Kamins.
Der Kamineinsatz wird in seiner endgültigen Position fixiert und der untere Sockel fertiggemauert.
Die Auflagefläche für die spätere Sitzbank wird aus sog. Hourdisplatten hergestellt. Das sind druckstabile, hohle Ziegeltonplatten welche sich hervorragend für die Niedertemperaturbereiche am Ofen eignen.
Jetzt können die Strahlungsflächen des Kamins aus großformatigen Schamotteplatten hergestellt werden.
Die Schamotteplatten werden mit einem hitzebeständigen, faserverstärktem Ofenbaumörtel verklebt. Dieser Mörtel hält problemlos Temperaturen bis 1200°C stand.
Die Sitzbankkeramik wird auf den tragenden Hourdisplatten angebracht.
Es wird ein spezielles Glasfaser-Armierungsgewebe aufgebracht damit später beim Erwärmen des Ofens (Ausdehnung) keine Risse im Putz entstehen. Das Gewebe wird in den Armierungsputz eingebettet.
Der Kamin kann nun mit Ofenputz verputzt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass nur mineralische, hitzebeständige Putze ohne Kunststoffanteile verwendet werden.
Ein Abkleben der empfindlichen Keramikflächen ist unerlässlich.
© Ofenbau- und Fliesenfachgeschäft, Richard-Rentsch-Straße 109a, 09569 Oedern OT Görbersdorf
Quelle: https://kamin.demo.simpilio.de/Der_Weg_zu_Ihrem_Traumkamin












